Freitag, 13.5.2016

19 Uhr: Brixtonboogie

Die lässig groovende Band Brixtonboogie hat einen ganz eigenen Zugang zum Blues, der sich nicht darin erschöpft, den Stil der großen Vorbilder möglichst genau zu imitieren. Sie greifen die Traditionen des Genres zwar auf, haben dabei aber absolut keine Angst vor Tabubrüchen. Man behält die tiefe musikalische Kraft des Blues, paart sie behutsam mit zeitgenössischen Klängen und transformiert sie so zu etwas Neuem. Althergebrachtes mischt sich mit Modernem, Schwarz mit Weiß, das Mississippi Delta mit der karibischen Dance Hall. Sie beziehen Einflüsse aus einem breiten stilistischen Spektrum und verschmelzen sie zu einer brodelnden Mixtur aus Blues und Soul, Rock und HipHop mit einer Prise Funk.

 

 

21 Uhr: Bazzookas

Die Entstehung der Bazzookas kommt der Entdeckung des Schießpulvers gleich: Als die Bazzookas sich zusammenrauften, um Musik zu machen, brach ihr Ska wie eine explosive Mischung hervor. Seitdem sorgen die acht Männer dafür, dass landauf landab die Fetzen fliegen. In Holland wie in Belgien, in Deutschland wie in Frankreich: Männer und Frauen, Katzen und Hunde, Greise und Kinder springen im Pogo, wenn die Bazzookas loslegen. Mit Pauken und Trompeten mischen die Bazzookas ganze Festivals auf. Und dieses hoffentlich auch.