Samstag, 19.5.2018

12 Uhr: New Orleans Rhythm Brass Band

Aufwühlend. Zauberhaft. Lebenslustig. Hungrig. Durstig. Farbenfroh. Lautstark. Mitreißend. Umtriebig. Weitläufig. Ausdauernd. Und schlicht und einfach nicht mehr wegzudenken.

Die „New Orleans Rhythm Brass Band“ gehört ganz einfach dazu. Basta!

14 Uhr: Mike Field Jazz Quintett

Geboren und aufgewachsen in Kanada ist der sympathische Jazz-Trompeter, Komponist und Sänger  Mike Field bekannt für seine helle, fröhliche, energische Musik und seine Melodien sind überaus dynamisch und aufregend. Jedes seiner Alben ist gekrönt mit zahlreichen Awards, sowohl für die Musik, für die Arrangements, als auch für Gesang. Mike begann bereits mit zehn Jahren, Trompete zu spielen und studierte privat mit klassischen Künstlern im Toronto-Sinfonieorchester. Im Jahr 2001 beendete er das 'Masters of Jazz Performance Program' an der Universität New York und als er 2003 nach Toronto zurückkehrte, begann er zu komponieren. Sein Solo-Debutalbum veröffentlichte Mike 2011, das zweite Album 'Rush Mode' bereits zwei Jahre später... und macht seitdem weltweit Furore! Jetzt veröffentlicht Mike sein viertes Album... erstmalig mit Gesang! Und es dürfen wieder Auszeichnungen erwartet werden!

 

16 Uhr: Jetbone

Rock ’n’ Roll is better than a permanent job: Ein klassisches Statement von Kal P Dal, einem legendären Punk / Rock 'n' Roll-Star aus den 1970er Jahren. Lange bevor die Jungs von Jetbone überhaupt geboren wurden. In den vergangenen sechs Jahren versuchte die Band, das ununterbrochene Touren mit Arbeit und Studium zu kombinieren. Doch am Ende sollte Kal P Dal Recht behalten. Sie kündigten alle ihre Jobs, gaben ihre Wohnungen auf und verabschiedeten sich von ihren Freundinnen mit dem Ziel, 200 Shows im Jahr 2017 zu spielen – während sie ihr neues Album aufnahmen. Im Frühling und Sommer tourten sie durch ganz Skandinavien. Die großen Ambitionen und harte Arbeit haben sich bereits gelohnt: Jetbone unterschrieb einen weltweiten Platten-und Vertriebsdeal mit BMG. Jetbone wurde in Sundsvall, einer Stadt im Norden von Schweden, gegründet. Ursprünglich spielten die Musiker eine Mischung aus Garage Rock und Punk, bis sie mit der Zeit ihren eigenen Mix aus Classic Rock, Funk, Soul und Southernrock entwickelten. Ihr verdienter Ruf als exzellente Live-Band verbreitet sich wie ein Lauffeuer. Es ist also keine Überraschung, dass das Publikum von Mal zu Mal grösser wird.

18 Uhr: Philip Bölter

Es gibt nicht viele, die so oft, so gern und so gut spielen wie Philip Bölter. Mehr als 1000 Konzerte, acht Alben und über 150 Songs – sein halbes Leben verbachte er als Musiker. Über die Jahre machte sich der nun 30-Jährige einen Namen in der Live-Szene. Als Preisträger des "Robert Johnson Guitar Awards" und Gewinner des "Deutschen Rock & Pop Preises (Beste Country-Band 2012)“ gilt er als einer der originellsten Gitarristen seiner Generation. Mit unglaublich einfallsreichen Variationen unterläuft er charmant alle Erwartungshaltungen in seinem Spiel und erfindet sich in seinen Interpretationen immer wieder neu. Jedes seiner Konzerte ist ein Unikat. Das einzige, was abgedroschen ist, ist seine Gitarre. Bölter loopt, ohne zu loopen. Er tritt die Bass-Drum auf seiner Stompbox, schlägt die Snare auf den Saiten, spielt den Bass, die Akkorde und die Melodie – alles auf einmal! Man könnte meinen, es stünde eine vierköpfige Band auf der Bühne. Alles wirkt mühelos und kommt von Herzen. Es dauert immer nur wenige Takte, bis dieser leidenschaftliche Musiker mit seinem natürlichen Auftreten und einer einzigartigen Mischung aus Charme, Esprit und Können die Zuhörer auf seine Seite gezogen hat. Mit Western- und Resonator-Gitarre und zahlreichen Mundharmonikas reist er durchs Land und spielt für alle Menschen, die Musik lieben.

19.30 Uhr: The Delta Saints

Sie kommen weder aus dem Delta, noch sind sie Heilige. Es sind einfach junge Musiker, die sich 2007 auf dem Campus der Universität von Nashville getroffen haben und die sich weder um die Klischees des Southern-Blues-Rock kümmern, noch um althergebrachte Vorstellungen, wie der Delta-, Chicago- Swamp- oder sonst ein Blues zu klingen hat. Sie machen Musik, die ihre Wurzeln sicher im Delta hat, aber auch ganz neue Pfade betritt. Der Blues ist elementar in der Musik der Delta Saints, allerdings nicht in seiner ursprünglichen Form. Die Band ist ein paar Generationen weiter, sie spielt Südstaatenrock mit Soul-, Funk- und Gospel-Einflüssen und schreckt auch vor Hillbilly- und Designerpop-Hymnen nicht zurück. Der Bandname verweist auf das Mississippi-Delta, seit je ein musikalischer Schmelztiegel, und die offene und einnehmende Haltung der Szene zwischen New Orleans und Memphis kennzeichnet auch die Musik der Delta Saints.

21.30 Uhr: Little Caesar

Der Weg von LITTLE CAESAR ist wie geschaffen für eine Rock ´n´ Roll-Saga: Geboren im Straßenstaub von New York, aufgewachsen unter den Neonreklamen von Hollywood, verglüht an der Inkompetenz eines Majorlabels. Doch der dabei gecrashte Bandmotor hat keinen Totalschaden erlitten. Er läuft noch und bringt LITTLE CAESAR dorthin zurück, wo einst alles begann: In den Staub der Straße, wo die amerikanische Realität unromantischer kaum sein kann. Ende der 1980er Jahre war LITTLE CAESAR der ungewaschene Bruder der schillernden Haarspray-Kapellen aus Los Angeles. Ihr Sound war und ist von der Ur-amerikanischen Kultur des Soul, Blues und Rock ´n´ Roll geprägt und daran hat sich bis heute auch nichts geändert. Eine Live-Sternstunde auf der Fürther Freiheit!