Sonntag, 9.6.2019

14 Uhr: Amanda Rheaume

Amanda hat eine kräftige, leicht raue Stimme, ein Gefühl für eingängige Melodien und die Fähigkeit, Roots-Pop-Arrangements zu zaubern, die einem sofort ins Blut gehen. 2014 gewann sie den Canadian Folk Music Award for Aboriginal Songwriter of the Year und wurde für den Juno-Award nominiert. Zudem kam sie auf die Shortlist des Council for the Arts für Ottawas RBC Emerging Artist Award. In Ottawa machte sie sich schnell einen Namen als großzügige, der Gemeinschaft verschworene Künstlerin und Aktivistin. So war sie etwa an der Organisation des Babes for Breasts Konzert und damit verbundenen Albumprojekten beteiligt und verkaufte allein in Ottawa 6500 Weihnachts-EPs, um Geld für die Boys and Girls Clubs of Ottawa zu sammeln. Die Veröffentlichung von Holding Patterns und „Red Dress” führt Amandas langjähriges Engagement fort – wieder sammelt sie mit ihrem Werk als Künstlerin Geld und macht sich für Veränderungen stark – nur ist es diesmal noch dazu sehr persönlich motiviert.

16 Uhr: Ben Poole

Ben Poole, der junge Gitarrist und Sänger aus Brighton, gilt zurzeit als vielversprechendstes Talent der britischen Bluesrock Szene. Er teilte die Bühne bereits unter anderem mit Legenden wie John Mayall, Gary Moore, Jeff Beck, Ritchie Kotzen und Wayne Shepherd. Ben Poole wurde innerhalb kürzester Zeit von einigen der renommiertesten Blues- & Rockfestivals Europas verpflichtet (unter anderem Glastonbury Festival (UK), Blue Balls Festival (CH), Rhodes Rock Festival (GRC), Suwalki Blues Festival (PL), Grolsch Blues Festival (D), Avignon Blues Festival (FR)). Das neue Album erntete europaweit fantastische Kritiken und festigte Ben Poole’s Status als junger, aufstrebender Künstler mit sehr abwechslungsreichem Song-Repertoire und einer ganz eigenen Handschrift an der Gitarre...

18 Uhr: Rosedale

Rosedale ist eine französische Bluesrock Band, die 2016 von Sängerin Amandyn Roses und Gitarrist und Songwriter Charlie Fabert gegründet wurde und amerikanische Roots-Musik mit frischem, eigenem Ansatz interpretiert. Die kraftvolle und intensive Stimme der charismatischen Frontsängerin Amandyn – die von Sängerinnen wie Etta James, Beth Hart und Janis Joplin inspiriert wurde –, harmoniert dabei perfekt mit Charlie’s energetischem und sehr geschmackvollen Gitarren-Spiel. Die Formation erregte in ihrem Heimatland schnell Aufsehen und wurde innerhalb kürzester Zeit von vielen namhaften Blues Festivals in Frankreich verpflichtet. Das Debüt-Album der Band überzeugte mit seinem exzellenten Mix aus Blues, Rock und sogar einigen Pop-Elementen und stieß auf sehr positive Resonanz von Kritikern und Fans der europäischen Bluesszene. In den mitunter sehr persönlichen Texten werden die Erfahrungen der beiden Protagonisten zu den Themen Liebe, Vertrauen, Furcht, innere Dämonen, Nonkonformität und das Streben nach Glück angesprochen. Ein Konzerthighlight, welches jeder Blues(rock)fan besser nicht verpassen sollte!

 

20 Uhr: Jackson Sloan & The Rhythmtones

Jumpin`Jive, Rock`n`Roll, Boogie Woogie und Jump Blues - Der Sound der späten 40er und 50er ist das Metier des Briten aus Southend-On-Sea. Über die letzten Jahrzehnte haben sich Jackson Sloan und seine Band The Rhythmtones zu einem der heißesten und authentischsten Acts der Szene entwickelt und haben sich weltweit auf allen großen Szene-Festivals als der große Abräumer entpuppt.. Neben seinen Qualitäten als Sänger und Frontmann hat der Brite auch tänzerisch einiges zu bieten. Musiker aus der Generation, wie James Hunter, Mike Sanchez, Ray Gelato und auch Jackson Sloan, sind bis heute die Protagonisten eines sich als zeitlos darstellenden Retro-Sound. Live auf der Bühne sind Jackson Sloan & The Rhythmtones Garanten für eine ausgelassene 50`s Party, für proppenvolle Tanzflächen und eine rundum gute Zeit. Let the good times roll!