Sonntag, 15.5.2016

14 Uhr: Long John and the Ballroom Kings

Swing ist in der Hauptstadt Deutschlands wieder en Vogue. Doch Long John und seine Könige des Tanz-Saals sind weder eine Mode-Erscheinung noch stammen die Musiker aus der Kreativmetropole Europas. Dem Anlass entsprechend präsentieren sich die Musiker im Old Fashion Style oder passend zum Black Tie Dress Code. Das Ensemble liefert elegant, dynamisch und voller Leidenschaft einen unverwechselbaren Stil. Elegant & jazzy Oldies treffen den Charakterkern der Band. Long John & his Ballroom Kings präsentieren auserlesene Klassiker der Jazz-Musik und adrett schwungvolle Swing Hits. Vorgetragen werden goldene Evergreens der 1930 bis 1950er Jahre von Duke Ellington bis Bill Haley. Mit Leidenschaft und voller Dynamik agiert das Ensemble international.

16 Uhr: Dave Goodman Band

Den Kanadier Dave Goodman kann man getrost als echtes Multitalent bezeichnen. Seine faszinierende Kombination von umwerfend schönem Gitarrenspiel und emotional überzeugender Gesang sowie seiner zeitlosen Eigenkompositionen haben ihn zu einem europaweit geschätzten Akustikkünstler gemacht. Mit dem Mundharmonika-Ass Steve Baker und dem Ausnahme-Trommler Oliver Spanuth treffen sich drei Ausnahmekönner, exzellente Instrumentalisten sowie inspirierte Performer. Das scheinbar mühelose Zusammenspiel ist von erstaunlicher Dynamik gekennzeichnet. Von schönen Balladen hin zu reißenden Ausflügen ins Bluegrass, von tiefem Blues bis zum stampfenden Rocker, decken die drei Musiker ein breites stilistisches Spektrum ab und bewegen sich zwischen den verschiedenen Genres wie Fische im Wasser. Mal als wahres Power-Trio und mal als sensibles, fast klassisch geprägtes Kammermusik-Ensemble, bietet die Dave Goodman Band ein mitreißendes Konzerterlebnis mit tollen eigenen Songs, jeder Menge wunderbaren solistischen Einlagen und einem hohen Maß an entspanntem Entertainment.

18 Uhr: Johnny Mastro & the Mama´s Boys

Sie kommen ursprünglich aus Long Beach/Kalifornien, sind jetzt in New Orleans beheimatet. Der Schmelztiegel am Ol´ Man River hat Einfluss auf ihre Musik genommen, aber es ist noch immer der dreckige, raue, ehrliche durch Mark und Bein gehende Blues, wie man ihn von ihnen kennt. Sie sind alles andere als Mainstream, aktuelle Strömungen und Anzug tragende Blues Daddys sind nicht ihr Ding. Ein Sturm an extrem roher, urgewaltiger Musik schwappt von der Bühne über das Publikum, wenn sie loslegen. Ein Live-Erlebnis der Spitzenklasse.

 

 

20 Uhr: Blues Caravan: Layla Zoe / Tasha Taylor / Ina Forsman

Dies ist die Blues Caravan 2016 – und das sind die Künstler, auf die ihr gewartet habt: Layla Zoe ist bereit zu explodieren. Wie ihre frühen Vorbilder – von Bob Dylan bis Muddy Waters – ist die kanadische Bandleaderin eine ausgezeichnete Songschreiberin, die bereits 2006 den vielversprechenden Blues Combo Songwriting-Wettbewerb gewann und Anerkennung für ihre Alben wie das 2013 erschienene The Lily erhielt. Tasha Taylor hat den Blues im Blut. Obwohl die jüngste Tochter von R&B-Legende und Stax-Ikone Johnnie Taylor quasi ihr Talent in die Wiege gelegt bekam, ist sie doch ihren eigenen Weg gegangen. Sie studierte zunächst Schauspiel an der Boston University und wirkte in TV-Shows mit. Doch die Leidenschaft zur Musik war stärker und sie schaffte ihren Durchbruch mit dem Album Taylormade. Heute gilt sie bereits als heißer Tipp – und wird aus dem Blues Caravan als Weltklassemusikerin hervorgehen. Wenn Ina Forsman zum Mikrofon greift, glaubt man ihr einfach jedes Wort. Die finnische Sängerin erschien erstmals im Alter von 17 Jahren auf der Bildfläche mit einer atemberaubenden Interpretation von Etta James‘ „All I Could Do Was Cry“ bei einer TV-Castingshow. Seitdem fand sie international Anerkennung, spielte mit Musikern wie Helge Tallqvist und Guy Verlinde, tourte in Europa und stellte ihr Talent beim Songwriting unter Beweis.