Samstag, 8.6.2019

12 Uhr: New Orleans Rhythm Brass Band

Aufwühlend. Zauberhaft. Lebenslustig. Hungrig. Durstig. Farbenfroh. Lautstark. Mitreißend. Umtriebig. Weitläufig. Ausdauernd. Und schlicht und einfach nicht mehr wegzudenken.

Die „New Orleans Rhythm Brass Band“ gehört ganz einfach dazu. Basta!

Und herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum!

14 Uhr: Soul Serenade

Das Trio „Soul Serenade” aus Bukarest (Rumänien) präsentiert „Old Time Blues & Jazz” vom Beginn des 20. Jahrhunderts mit neuem, frischen musikalischen Ansatz. Das Trio erforscht verschiedene Genres und Ideen, bleibt dabei jedoch immer seinem ganz eigenen, akustischen Sound treu. Dieser ist geprägt durch die wunderbare Stimme der charismatischen Leadsängerin Adelina Chivu, dem Mandolinenspiel von Codrut Andrei sowie den Klängen der akustischen Gitarre und Harmonika von Andrei Rotariu. So fühlt sich das Publikum mitunter plötzlich an die staubigen Straßen der Südstaaten der USA oder aber an die belebten Straßen von New York erinnert...

16 Uhr: Seth Walker

In den vergangenen 10 Jahre hat sich Seth Walkerals einer der anerkanntesten und meist geschätzten Modern Roots Künstler in den Staaten etabliert. Songs, die dich einfangen. Songs, die dich zurückholen. Songs für innere Ruhe. Songs, die dich zum Tanzen bringen. Wenn du dies alles während nur einer Show erlebst, bedeutet das wahrscheinlich, dass Seth Walker spielt. Authentisch, ausgereift, aufrichtig, fesselnd und warm. Nach neun Studioalben, einem frisch veröffentlichten Live-Album und zwei Jahrzenten voll von Konzerten und Touren stößt Seth Walker weiterhin in neue Territorien vor, sowohl musikalisch als auch geografisch. Anfang 2018 machten sich Seth Walker und seine Band auf, für vier Wochen intensiv durch Europa zu touren. Manche Leute hatten anscheinend jahrelang auf die Band gewartet. In der Tat....

18 Uhr: Greg Copeland & Martin Messing

„In unserem Haus war immer Musik”, sagt Greg Copeland über seine Kindheit, was natürlich seine Begeisterung für die Selbige erklärt. Geboren wurde Greg Copeland 1954 im Süden der USA, genauer gesagt in Portsmouth / Virginia. Besonders Soul und Bluesmusik haben es ihm angetan. Schon als Teenager trat er vor Publikum als Sänger auf, aber richtig los ging es erst im Jahre 1977, als er im Rahmen seines Militärdienstes nach Deutschland versetzt wurde. Seither hat Greg in verschiedenen Soul- und Bluesbands als Sänger am Mikrophon gestanden. Bei diesem Mann ist der Blues eine genetische Veranlagung; er hat ihn im Blut und in der Stimme und kehrt mit dem Deep Down South Projekt zurück zu seinen Wurzeln. Martin Messing wurde 1964 in Bocholt geboren. Er beschloss mit süßen 17 Jahren, dass er Gitarre spielen muss, nachdem er mit der Platte „Albatros“ von Fleetwood Mac zum ersten Mal in seinem Leben Bluesmusik gehört hatte. Besonders faszinierend fand er den Folkblues der 1920er und 1930er Jahre und beschränkte sich deshalb jahrelang auf die akustische Seite des Blues. 2006 folgen erste Kontakte zu Greg Copeland und infolge dessen der Entschluss, sich mit dem Deep Down South Projekt wieder dem Ursprung aller modernen Musik zu widmen, nämlich dem akustischen Blues.

19.30 Uhr: Jackie Venson

Jackie Venson mag als ‚Blues-Musikerin’ gelten, doch die junge, in Austin/Texas lebende Gitarristin mit der außergewöhnlichen Stimme mag sich in ihrer Vielseitigkeit nicht einschränken lassen. Sie weiß, was sie tut. Mit Bedacht verschmilzt sie R’n’B, Soul, Rock und rauen, düsteren Blues miteinander. Ihre Live-Auftritte machen deutlich, was ihre Musik so unglaublich kraftvoll macht: Gefühl und Leidenschaft. Ungekünstelt brilliert sie mit einem sauberen Sound, authentischem Blues und Soul und einer tief gehenden Verbindung mit ihrem Publikum. Musik ist nicht nur, was Venson macht – sondern definiert auch, wer sie ist und wo sie sein möchte: Auf der Bühne. Und genau da gehört sie hin.

21.30 Uhr: Hogjaw

Hogjaw kommen aus Arizona und spielen Southern Rock der härteren Sorte irgendwo zwischen Molly Hatchet und Lynyrd Skynyrd und zu den Anfangszeiten von Blackfoot und Doc Holliday. Richtig gutes Zeugs jedenfalls, was jeden Fan guter Rockmusik und speziell Fans der Südstaatenmusik in Entzücken versetzt. Die fetten Riffs und der kernige Sound von Hogjaw erinnert auch an ZZ Top und Nashville Pussy, es rockt jedenfalls gewaltig. Hier gibt es eine Show für echte Rocker, nichts für Schlagerfans. Die Band aus Arizona gräbt sich wie ein musikalischer Fourwheeler durch sumpfigstes Dixieland, ackert durch texanische Washes, rumpelt mit mächtig Gas durch die Great Plains, zieht eine gewaltige Staubfahne durch die Wüste Arizonas und streift so ganz nebenbei auch noch die vermeintliche Legerness der kalifornischen Küste…” Manchmal ist es schon merkwürdig. Gleich nach einem Blick auf`s Bandfoto weißt du: Unter solchen Gestalten fühlst du dich wohl. Wenn vier solche Kerle Musik machen, dann kann da nur Gutes bei raus kommen! Und genau so ist das!