Samstag, 4.6.2022

12 Uhr: New Orleans Rhythm Brass Band

Aufwühlend. Zauberhaft. Lebenslustig. Hungrig. Durstig. Farbenfroh. Lautstark. Mitreißend. Umtriebig. Unverwüstlich. Aufwühlend. Zauberhaft. Lebenslustig. Hungrig. Durstig. Farbenfroh. Lautstark. Mitreißend. Umtriebig. Weitläufig. Ausdauernd. Und schlicht und einfach nicht mehr wegzudenken. Die „New Orleans Rhythm Brass Band“ gehört ganz einfach dazu. Basta!

14 Uhr: Joel Havea Trio

Joel Havea ist ein echtes Multitalent. Ein bewanderter Songwriter, authentischer Sänger, großartiger Gitarrist und faszinierender Performer, dessen Songs von vielfältigen musikalischen und kulturellen Einflüssen geprägt sind. Der Sound wird von seiner starken Soul-Stimme getragen: Warm, gefühlvoll mit kräftig markanter Klangfarbe. In Tonga geboren und in Melbourne aufgewachsen, wurde Joel schon früh zum Teil der pulsierenden, vielseitigen Musikszene der kulturellen Hauptstadt Australiens. Seine Wurzeln spiegeln sich in seiner leichten und unbeschwerten Art Musik zu machen wieder. Dabei ist sein Stil sehr vielseitig und zieht Inspiration aus den unterschiedlichsten Musikrichtungen: Südsee-Soul und Pop, Roots und Reggae, verbunden mit der Lässigkeit und sonnigen Stimmung seiner zwei Heimaten.

16 Uhr: Steve Baker and the Live Wires

Steve Baker genießt seit langem einen internationalen Ruf als innovativer und stilistisch vielseitiger Pionier an der Mundharmonika. Mit seinem 2018 erschienenen Soloalbum „Perfect Getaway“ legte er zum ersten Mal die Rolle des Begleitmusikers ab und zeigte sich als überzeugender Frontman, der mit viel Herzblut und Können seine spannenden Eigenkompositionen präsentiert. Nun schaltet er einen Gang höher und zeigt mit seinem zweiten Soloalbum „The Great Divide”, wie er als Sänger und Songschreiber während den vergangenen zwei Jahre weiter an Finesse gewonnen hat. Seine spannenden Eigenkompositionen bieten ein breites stilistisches Spektrum, das von britischem Beat bis funky New-Orleans-Groove, von pulsierendem Rock bis zum dunklen Neuzeit-Blues geprägt ist. Seine Lieder erzählen Geschichten aus dem Leben, von der Liebe und dem Streben nach Glück im Zeitalter der Lügen. Sie strahlen vor Attitude und treffen eine zutiefst persönliche Note, die unsere turbulenten Zeiten schonungslos wiederspiegelt. Der drahtige, sparsam arrangierte Band-Sound mit packendem Chorgesang bietet das perfekte Medium, um Bakers eigenwillige Songs optimal zur Geltung zu bringen. Dabei kommt sein unverkennbares Harpspiel keineswegs zu kurz.

18 Uhr: Mike Andersen

Der smarte dänische Sänger und Gitarrist Mike Andersen gehört seit einigen Jahren zu den renommiertesten Blues- und Soul-Künstler Dänemarks. Andersen präsentiert dem Publikum seine eigene, moderne Mischung aus Blues und Soul, trotzdem bleiben die Einflüsse von Mike‘s Vorbilder wie B.B. King, Ray Charles oder Bobby „Blue“ Bland jeweils deutlich erkennbar. Im Mittelpunkt steht dabei immer die facettenreiche, samtige Stimme des sympathischen Künstlers, dessen unglaublicher Ausstrahlung und Charme man sich kaum entziehen kann. 2019 veröffentlicht Mike nach insgesamt acht Studioalben mit Band nun sein erstes Solo-Akustik Album mit dem Titel „One Million Miles“. Das Album besteht aus neun brandneuen Eigenkompositionen, die auf „old-school“-Art aufgenommen wurden. Alles, was auf diesem Album zu hören ist, ist Mike’s Gesang begleitet von seiner Akustik-Gitarre und seinem den Takt klopfenden Fuß. Kein „overdubbing“ jeglicher Art.

19.30 Uhr: Krissy Matthews Band

Das britische Ausnahmetalent Krissy Matthews: A young generation of Bluesrock! Er ist erst 26 Jahre alt, klingt aber wie einer, der schon seit 26 Jahren im Geschäft ist. Er hat Miller Anderson bei der Hamburg City Blues Band als Leadgitarrist abgelöst, bleibt aber seiner eigenen, jungen Bluesrockband treu. Mehr als ein klassisch besetztes Trio braucht es nicht, um die Besucher seiner Konzerte zu elektrisieren. Matthews versteht es, den Blues so zu spielen, wie man ihn sonst nur von gestandenen Musikern zu hören bekommt. Ob „Voodoo Child” von Jimi Hendrix oder „Killing Floor”, das Stück des amerikanischen Blues-Gitarristen Howlin Wolf, das als eines der einflussreichsten Blues-Songs aller Zeiten bezeichnet wird – Krissy Matthews hat sie alle in seinem Repertoire. Dazu noch ein Bündel Eigenkompositionen, die der zwischen Norwegen und England pendelnde Musiker vorstellt. Langsam und schnell, leise und laut, sauber und dreckig, rund und kantig hallen die (schlicht und ergreifend einfach perfekt) gespielten Stücke durch die Auftrittsorte. Der junge Gitarrist, der bereits im Alter von drei Jahren auf der Bühne stand, der mit acht Jahren die erste „Elektrische” in die Hand nahm und mit zehn Jahren begann, eigene Lieder zu schreiben, tut bei seinen Auftritten nicht so, als sei er ein „alter Künstler”. Jedoch hat er den Blues bereits genauso im Blut wie seine musikalischen Vorbilder. Gleichwohl ist seine Musik erfrischend jung, aber dabei immer wunderbar bluesig. Sie kann heftig poltern, sanft schmeicheln, wild treiben oder auch vertrackt tönen – stets kraftvoll, melodisch und intensiv. Mit seiner harten, lauten und ungemein schnellen Art des Gitarrenspiels ist der junge Musiker von den britischen Inseln sicherlich auf dem besten Weg, bereits zu Anfang seiner bestimmt noch weiter nach oben führenden Karriere zum Inbegriff des Blues-Rock schlechthin zu werden. Von der ersten Sekunde an hat Matthews sein Publikum im Griff. Mal frisch und rau, dann schräg und wild, kommt er daher, eindeutig inspiriert von Jimi Hendrix, Eric Clapton oder Rory Gallagher. Es dauert meist nicht lange, dass bereits am Anfang die Stimmung überkocht. Ohne Pause zieht Matthews sein gewohnt breit gefächertes Programm durch. Das Spektrum reicht vom erdigen Mississippi-Blues bis zum heiß-funkigen Boogie.

21.30 Uhr: The Electric Alley

The Electric Alley erblickten das Licht der Musikwelt bereits 2012 in Cádiz in Spanien. Die Band startete von Anfang an mit selbst geschriebenen Songs und stellte diese auf regionalen Gigs einer stetig wachsenden Zuhörerschaft vor. Purer Hard Rock, frei von sämtlichen Schnörkeleien, lässig ‚aus der Hüfte geschossen‘ und feine Balladen, die die Mädels dahinschmelzen lassen. Damit konnte die Band punkten und sich mit der Zeit eine treue Fangemeinde erspielen. Nachdem sich sogar die ortsansässige Presse positiv über die Platzhirsche äußerte, war es endlich an der Zeit, die Songs auf einen Silberling zu pressen. Zumal diese ja bereits die gnadenlosen Härtetests in Form von Live-Auftritten ganz offensichtlich bestanden hatten. Der Rock ist lebendiger als je zuvor! Eine Show, die die Energie und Leidenschaft weckt, die jeder Fan des Genres sucht, wenn er „play“ drückt. Die Musik ist von Gruppen von Led Zeppelin und den Black Crowes bis zu Acts wie Rival Sons, Blackberry Smoke und Mr. Big beeinflusst. Dazu lange Haare, dunkle Bärte und eine Aura von Wildheit. Also genau richtig für die Fürther Freiheit.