Sonntag, 5.6.2022

14 Uhr: The Sazerac Swingers

The Sazerac Swingers zählen zu den derzeit besten europäischen Bands, die den aktuellen jungen New Orleans Jazz so spielen, wie er tatsächlich heutzutage in seiner Geburtsstadt zu erleben ist. Kein Retro, kein Vintage, kein Revival. Sie haben einen eigenen Sound, eine beeindruckende Energie und Präsenz, elektrisieren die Massen auf Festivals und Clubkonzerten und liefern eine Show, die ihresgleichen sucht. The Sazerac Swingers, benannt nach dem offiziellen Getränk der Stadt New Orleans, dem seit 1804 bekannten „Sazerac Cocktail“, machen jedes Konzert zur unvergesslichen Party auf musikalisch allerhöchstem Niveau. Über die multinationale Band um Drummer Georg Kirschner und den charismatischen Frontman und New-Orleans-Veteran Max Christian Oestersötebier schreibt das Musikmagazin Good Times: „Die Sazerac Swingers zählen zu den größten Attraktionen der deutschen Jazzszene. Es gibt keinen Club, den sie nicht schon beim zweiten Song eines Auftritts in einen Hexenkessel verwandeln.“ Das Magazin Jazzthetik hingegen fasst es ganz prägnant zusammen: „Erfrischend anarchisch und frech.“ Ende 2018 erschien das viel beachtete Album „PUT THE JAZZ BACK IN JAZZ!“, das ausschließlich Eigenkompositionen enthält.

16 Uhr: Ben Poole

Ben Poole, der junge Gitarrist und Sänger aus Brighton, gilt zurzeit als vielversprechendstes Talent der britischen Bluesrock Szene. Er teilte die Bühne bereits unter anderem mit Legenden wie John Mayall, Gary Moore, Jeff Beck, Ritchie Kotzen und Wayne Shepherd. Ben Poole wurde innerhalb kürzester Zeit von einigen der renommiertesten Blues- & Rockfestivals Europas verpflichtet (unter anderem Glastonbury Festival (UK), Blue Balls Festival (CH), Rhodes Rock Festival (GRC), Suwalki Blues Festival (PL), Grolsch Blues Festival (D), Avignon Blues Festival (FR)). Das neue Album erntete europaweit fantastische Kritiken und festigte Ben Poole’s Status als junger, aufstrebender Künstler mit sehr abwechslungsreichem Song-Repertoire und einer ganz eigenen Handschrift an der Gitarre...

18 Uhr: Samantha Martin and Delta Sugar

Canada´s neuer Star am Soulhimmel! Seit 2005 lebt Samantha Martin in Toronto, Kanada. Als dynamische Frontfrau besitzt sie eine atemberaubende Stimme, die in jedem Fall Flutwellen an Gänsehaut-erregenden Emotionen erzeugt, während sie im nächsten Moment feinfühlig die Nuancen herzzerreißender Texte hervorruft. Bei den Maple Blues Awards wurde sie dreimal zur Sängerin des Jahres gekürt und das bedeutet durchaus, dass wir es mit einem Ausnahmetalent zu tun haben. Die Presse nennt ihren Namen in einem Atemzug mit Bonnie Raitt oder Sharon Jones, Tina Turner und Mavis Staples – und das kann sich durchaus sehen lassen. Samantha Martin hat eine exzellente Truppe von Musikern zusammengestellt, der es perfekt gelingt, Soul, Gospel und Blues zu einer gekonnten Melange zu verbinden. Die Texte sind prägnant, die Melodien durchgehend faszinierend und die Harmonien rufen hervorragende Soul-Klänge hervor. Ein absoluter Pflichttermin für Liebhaber atemberaubender, ausgezeichneter Live-Musik!

20 Uhr: Hayseed Dixie

Im Jahr 2000 gründeten sich Hayseed Dixie (engl. hayseed = Hinterwäldler, Landei) im Osten Tennessees, tief in den Appalachen als „Hillbilly Tribute an AC/DC“. Sie spielen seither Cover-Versionen von Hard-Rock-Songs in einer musikalischen Mischung von Bluegrass und Rock. Der Sinn für Tradition, der an ihrem Instrumentarium deutlich wird, prallt auf ihren Sinn für Humor, der in der Wahl des Bandnamens deutlich wird und in seinem Klang ebenfalls auf AC/DC anspielt. Die Band hat seitdem 15 Alben von eigenen Songs und Neu-Interpretationen von bekannten Rocksongs aufgenommen. In atemberaubendem Tempo drehen sie Klassiker des Rock durch den hinterwäldlerischen Fleischwolf, kreierten mit „Rockgrass“ gar ein eigenes Genre. Auf der ganzen Welt sorgen sie für Begeisterung. So lobt sie zum Beispiel die britische Times: „Superbe Musiker mit tiefer Liebe zum und Verständnis für die Dynamik von sowohl modernem Rock, als auch traditioneller Hillbilly Musik.“ Live nicht weniger als ein Spektakel.